Ein guter Hauswirtschaftsraum ist wie ein leiser Mitbewohner: Er macht viel, redet wenig – und sorgt dafür, dass sich dein Zuhause automatisch ordentlicher anfühlt.
Erinnerst du dich an den „Abstellraum von früher“?
Diese Türen, hinter denen sich alles sammelte, was sonst nirgends hinpasste: Putzmittel, Wäschekörbe, Staubsauger, Getränkekisten – und ein leises Gefühl von „Bitte nicht aufmachen, wenn Besuch da ist“. Genau diesen Raum denken wir bei LS Küchen neu: weg vom Sammelplatz, hin zum durchgeplanten Arbeitsraum, der deine Küche entlastet und deinen Alltag sortiert.
Statt „Abstellkammer“ entsteht ein ruhiger Funktionsraum, der genauso bewusst gestaltet ist wie deine Küche – nur eben mit einem anderen Fokus: Struktur, Stauraum, kurze Wege. Und das Schöne daran: Wenn der Hauswirtschaftsraum gut funktioniert, darf der Rest deiner Wohnung deutlich entspannter aussehen.
Was macht einen modernen Hauswirtschaftsraum aus?
Ein moderner HWR ist kein Rest-Raum mit irgendeinem Schrank, sondern ein Arbeitsplatz für deinen Alltag. Hier wird gewaschen, getrocknet, gefaltet, gelagert, gereinigt – und all das bitte so, dass du dich nicht durch Körbe, Kisten und Geräte kämpfen musst.
Die Basis sind drei Dinge: klug geplante Schranklösungen, ausreichend Arbeitsfläche und ein Layout, das zu deinen Abläufen passt. Statt „ein bisschen Stauraum links und rechts“ entsteht eine klare Zonierung: Wäsche, Vorräte, Geräte, Putzmittel – jeder Bereich bekommt seine eigene Logik.
Die vier Bausteine – übersetzt in deinen Alltag
In deinem Alltag bedeutet das:
Ergonomische Unterschränke, die Waschmaschine und Trockner auf eine angenehme Höhe bringen, damit du Wäschekörbe nicht mehr aus der Hocke heraus stemmen musst.
Besen- und Geräteschränke, in denen Staubsauger, Wischer, Bügelbrett, Putzeimer und Reinigungsmittel verschwinden, statt ständig im Weg zu stehen.
Wäscheschränke mit integrierten Körben, die Schmutzwäsche direkt sortieren – nach Farben, Räumen oder Familienmitgliedern, je nachdem, was für dich am meisten Sinn ergibt.
Vorratsschränke mit Innenauszügen, die jede Schranktiefe nutzen und dafür sorgen, dass du Mehl, Pasta und Konserven siehst, statt sie irgendwann doppelt zu kaufen.
Diese Bausteine lassen sich flexibel kombinieren – für die Familie mit Dauer-Wäschemodus genauso wie für Paare, die viel kochen und stapelweise Vorräte griffbereit, aber unsichtbar lagern wollen
Der Raum auf dem Bild: Ordnung, die man fühlen kann
Der gezeigte Hauswirtschaftsraum wirkt auf den ersten Blick beinahe „zu schön, um wahr zu sein“ – und genau das ist der Punkt. Die U-Form nutzt drei Wände für Stauraum, ohne den Raum zu überfrachten, und lässt in der Mitte genug Fläche, um sich zu drehen, Wäsche zu falten oder kurz etwas abzustellen.
Die helle Holzoptik zieht sich wie ein roter Faden durch alle Fronten und Regale, sodass ein ruhiges Bild entsteht – selbst dann, wenn hinter den Türen ordentlich was los ist. Offene Regale zeigen bewusst ausgewählte Dinge: schöne Vorratsbehälter, Körbe, Lieblingsprodukte, die man gerne sieht; dahinter arbeiten die Auszüge im Verborgenen.
Hauswirtschaftsraum & Küche – ein unschlagbares Team
In vielen Häusern ist der Hauswirtschaftsraum die heimliche Verlängerung der Küche. Hier ziehen all die Dinge ein, die im täglichen Bild der Küche stören würden: Getränkekisten, selten genutzte Küchengeräte, Zusatzvorräte, Putzmittel, Wäsche.
Wenn Küche und HWR gemeinsam geplant werden, entstehen kurze Wege statt Umwege: Vom Vorratsschrank im HWR zur Kochzone in der Küche sind es nur ein paar Schritte, die Wäsche wandert direkt vom Bad in den Wäscheschrank, und Putzmittel sind dort, wo sie gebraucht werden – aber nicht im Blickfeld der Gäste. Besonders in offenen Wohnküchen ist dieser „Backstage-Bereich“ der Schlüssel zu mehr Ruhe im Raum.
Wie viel Hauswirtschaftsraum steckt in deinem Grundriss?
Die wichtigste Frage bei der Planung lautet nicht: „Wie viele Schränke passen rein?“, sondern: „Was soll dieser Raum für dich tun?“. Bist du Team „jeden Abend eine Maschine Wäsche“ oder eher Team „Samstag ist Waschtag“? Lagerst du groß auf Vorrat oder kaufst du lieber frisch? Sollen Bügelbrett und Wäscheständer fix im Raum bleiben oder nur bei Bedarf hineinwandern?
Aus deinen Antworten entsteht der Zuschnitt deines Hauswirtschaftsraums: mehr Wäschefokus, mehr Vorratsfläche, mehr Geräte-Stauraum – oder eine ausgewogene Mischung. Und ja: Auch aus einem schmalen Raum oder einer Nische lässt sich ein erstaunlich effizienter HWR entwickeln, wenn Schranktypen, Höhen und Innenausstattung konsequent durchdacht sind.
Design, das mit dir mitlebt
Ein Funktionsraum muss robust sein – aber das heißt nicht, dass er nach „nur praktisch“ aussehen muss. Fronten, die sich mit deiner Küche verbinden, wiederkehrende Materialien wie Holz oder matte Oberflächen und klare Linien sorgen dafür, dass der Hauswirtschaftsraum sich wie ein Teil deines Wohnkonzepts anfühlt.
Wer mag, nimmt Farben und Materialien aus der Küche auf, damit beide Räume wie ein Ensemble wirken; wer bewusst trennen will, wählt im HWR einen ruhigeren, „technischeren“ Look. Wichtig ist nur: Der Raum sollte dir jedes Mal ein gutes Gefühl geben, wenn du die Tür öffnest – auch, wenn du „nur schnell“ eine Maschine anstellst.
Dein nächster Schritt – und unser Angebot
Wenn du beim Lesen denkst: „So könnte mein Alltag auch entspannter laufen“, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, deinen Hauswirtschaftsraum mitzudenken – beim Neubau, bei der Küchenmodernisierung oder beim Umbau bestehender Räume. Ein Grundriss, ein paar Fotos, deine Wünsche – mehr braucht es für den ersten Schritt nicht.
Vereinbare jetzt deinen persönlichen Planungstermin bei dir vor Ort oder online für Projekte in Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Luxemburg – und lass uns gemeinsam herausfinden, wie dein Hauswirtschaftsraum aussehen muss, damit Ordnung sich plötzlich ganz leicht anfühlt
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